Ein Redaktionsplan hilft dir, Ideen mit konkreten Aufgaben zu verbinden. Er muss dafür keine komplizierte Datenbank sein. Entscheidend ist, dass dein Team die nächste Aufgabe erkennt und Termine nachvollziehen kann.
Diese Angaben machen den Plan nutzbar
- Datum und Uhrzeit: Wann soll der Beitrag erscheinen?
- Kanal und Format: Wo wird veröffentlicht und welche Medien werden gebraucht?
- Thema und Ziel: Welche Frage beantwortet der Beitrag und was soll er bewirken?
- Verantwortung: Wer bereitet ihn vor und wer prüft den Inhalt?
- Status: Handelt es sich um eine Idee, einen Entwurf, einen geplanten oder einen veröffentlichten Beitrag?
- Nächster Schritt: Welche konkrete Aufgabe fehlt noch?
Plane zuerst eine realistische Woche
Beginne mit den Themen, die dein Team tatsächlich umsetzen kann. Für ein fiktives Studio könnte die Woche aus einem Einblick in die Arbeit, einer Antwort auf eine häufige Frage und einem Projektrückblick bestehen. Die Themen sollten unterschiedliche Aufgaben erfüllen, statt nur freie Kalenderfelder zu füllen.
Prüfe anschließend Text, Medien und Format je Kanal. Derselbe Gedanke kann auf mehreren Plattformen relevant sein; die konkrete Umsetzung darf sich unterscheiden.
Nutze Status und nächste Aufgabe gemeinsam
„Entwurf“ beschreibt einen Zustand, aber noch keine Handlung. Ergänze beispielsweise „Bild auswählen“, „Fakten prüfen“ oder „Veröffentlichungstermin abstimmen“. So wird die Planung für andere Teammitglieder nachvollziehbar.
CSV-Vorlage herunterladen
Die Datei enthält eine ausgefüllte Beispielwoche mit fiktiven Inhalten und eine freie Zeile. Du kannst sie in einer Tabellenkalkulation öffnen und an deinen Ablauf anpassen. Die Beispieltermine sind keine empfohlenen Posting-Zeiten.
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Verbinde Planung und Auswertung
Notiere nach der Veröffentlichung, ob der Beitrag seine Aufgabe erfüllt hat. Nutze diese Beobachtung für die nächste Woche. Ein guter Plan bleibt veränderbar, wenn neue Informationen oder Rückmeldungen hinzukommen.